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Briten erwägen Sonderabgabe für EU-Arbeitnehmer

Tarix 12.01.17, 11:35

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Egal ob italienischer Informatiker oder deutscher Ingenieur: Unternehmen in Großbritannien, die qualifizierte Einwanderer aus der EU einstellen, könnten dafür nach dem Brexit zur Kasse gebeten werden.


Ein französischer Banker, der einen Job in London annimmt, ein deutscher Ingenieur, der in Birmingham anheuert, ein italienischer Informatiker, der eine neue Stelle in Glasgow antritt – sie alle könnten in Zukunft einer Sondersteuer unterliegen. Im April werde in Großbritannien die sogenannte „immigration skills charge“ für Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten eingeführt, sagte Robert Goodwill, Staatssekretär im britischen Innenministerium. Doch nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU sei vorstellbar, dass die Abgabe auch auf Arbeitsplätze erhoben werde, die mit Migranten aus Europa besetzt würden.

Das könne „hilfreich sein für die britische Wirtschaft und für britische Arbeitnehmer, die sich übergangen fühlen, weil Ausländer ins Land kommen und Jobs bekommen, die sie selbst gerne hätten“, sagte der Regierungsvertreter in einer Anhörung des Oberhauses des britischen Parlaments.

Flexibel wolle man dagegen nach dem Brexit die Vergabe von befristeten Visa für Erntehelfer aus der EU handhaben, wie dies britische Landwirte fordern.

Die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Einwanderung von Bürgern anderer EU-Staaten nach Großbritannien gilt als ein Hauptgrund dafür, warum viele Wähler beim Referendum im Juni 2016 für den Austritt aus der EU gestimmt haben. Die britische Premierministerin Theresa May hat angekündigt, die bislang unbeschränkte Zuwanderung aus Europa nach dem Brexit zu beenden. Stattdessen fordert sie die britischen Unternehmen auf, mehr auf einheimische Fachkräfte zu setzen.

Damit wäre allerdings auch der freie Zugang der britischen Wirtschaft zum EU-Binnenmarkt gefährdet. Denn zu dessen Grundregeln zählt es, dass die Grenzen nicht nur für den Handel von Gütern und Dienstleistungen, sondern auch für Arbeitnehmer offen sein müssen. Wenn die Briten tatsächlich die EU-Einwanderung eindämmen, drohen also neue Handelshürden. Der Handel und die Einwanderungsfrage werden voraussichtlich im Mittelpunkt der schwierigen Austrittsverhandlungen zwischen London und Brüssel stehen. Sie sollen im Frühjahr beginnen.


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