US-Finanzminister - Trump will Dollar nicht herunterreden

14:17   19 April 2017    617

US-Präsident Donald Trump will seinem Finanzminister Steven Mnuchin zufolge den Dollar nicht schwachreden.

Die Äußerungen Trumps in einem Interview des "Wall Street Journals", wonach der Dollar zu stark werde, seien "absolut nicht" als ein Versuch zu verstehen, den Kurs der Währung zu drücken, sagte Mnuchin in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der "Financial Times". Bereits am Montag hatte sich Mnuchin ähnlich geäußert. Der Dollar legte zu Wochenbeginn zunächst zu, notierte am Mittwoch aber schwächer.

Trump hatte in dem Interview vor einer Woche gesagt, der Dollar werde zu stark. Diese Entwicklung könne der US-Wirtschaft schaden. Am Donnerstag kommen in Washington die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) zur Frühjahrskonferenz des Internationalen Währungsfonds (IWF) zusammen. Bei dem Treffen dürfte es auch um Ungleichgewichte im Welthandel gehen. Trump fordert insbesondere von Deutschland, den massiven Handelsüberschuss abzubauen. Deutschlands Exportwirtschaft profitiert derzeit unter anderem vom schwachen Euro. Auch China hatte er zeitweise vorgeworfen, die Landeswährung künstlich niedrig zu halten, um sich Handelsvorteile zu verschaffen.

Quelle. reuters.de

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