Jeder Dritte in der Welt stirbt an Herz und Gefäßerkrankungen – Wissenschaftler

15:09   18 Mai 2017    255

Ein Internationales Ärzteteam hat herausgefunden, dass etwa ein Drittel aller Todesfälle in der Welt durch Erkrankungen des Herzens oder der Blutgefäße verursacht wird. Das berichtet das wissenschaftliche Online-Portal „EurekAlert!“. Die Lebensweise ist ein entscheidender Faktor.

Jeder dritte Mensch stirbt an Herz- und Gefäßerkrankungen, heißt es in dem Beitrag. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen eines internationalen Teams von 2.300 Ärzten, die in 133 Länder tätig sind. Danach verursachen diese Krankheiten die höchste Sterblichkeitsrate in Osteuropa, Zentralasien, dem Nahen Osten, Südamerika, Subsahara-Afrika und Ozeanien. In Japan, Andorra, Peru, Frankreich, Israel und Spanien sei sie dagegen am niedrigsten, hieß es.

Die Forscher fanden dem Bericht nach heraus, dass sich der Rückgang der Sterblichkeit an Herz- und Gefäßerkrankungen in den letzten fünf Jahren in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea und den Ländern Westeuropas verlangsamt hatte.

Die Fachleute haben für die Untersuchung Statistiken der Jahre 1990 bis 2015 ausgewertet. Laut dem Bericht waren im Jahr 20015 mehr als 400 Millionen Menschen registriert, die an solchen Erkrankungen litten. Fast 18 Millionen Patienten seien verstorben. Herz- und Gefäßerkrankungen würden in erster Linie durch Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, schlechte Ernährung, hoher Cholesterinspiegel, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Verfettung verursacht.

Tags:


Weitere Artikel der Rubrik