Bundespräsident Steinmeier bei Arraiolos-Treffen

  16 September 2021    Gelesen: 568
Bundespräsident Steinmeier bei Arraiolos-Treffen

Bundespräsident Steinmeier hat am jährlichen Treffen der Arraiolos-Gruppe in Rom teilgenommen.

Dabei versammeln sich die Staatsoberhäupter jener EU-Staaten, deren Präsidenten keine exekutive, sondern vorwiegend repräsentative Aufgaben haben. Die Runde ist nach einer Stadt in Portugal benannt, wo 2003 das erste Treffen dieser Art stattfand. Derzeit gehören 15 Staaten dazu – neben Deutschland, Italien und Portugal unter anderem auch Österreich, Ungarn, Griechenland, Finnland und Irland.

Steinmeier forderte, Europa als stärkeren Akteur zu etablieren, um „die Welt zu einem besseren Platz“ zu machen. Als Betätigungsfelder dafür nannte er den Klimaschutz, die Digitalisierung, die Impfstrategien und die Rechte des Einzelnen. Ähnlich äußerte sich Italiens Präsident Mattarella. Die Krise in Afghanistan habe die Notwendigkeit gezeigt. Europa befinde sich in einer Welt, die immer mehr vom Geltungsdrang großer Staaten charakterisiert werde.


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