Selbstmordattentat in „grüner Zone“ in Kabul: Opfer unter Zivilisten

  24 Februar 2018    Gelesen: 890
Selbstmordattentat in „grüner Zone“ in Kabul: Opfer unter Zivilisten
Bei einer Explosion im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Samstagmorgen mindestens ein Mensch getötet worden. Das berichtete der lokale TV-Sender 1TV News auf Twitter unter Verweis auf das Verteidigungsministerium. Weitere sechs sollen Verletzungen erlitten haben.

Ein Selbstmordattentäter soll sich nahe einem Gebäude der afghanischen Sicherheitskräfte in der bewachten sogenannten „grünen Zone“ im Wohnviertel Shash Darak, wo sich Verwaltungsgebäude und diplomatische Vertretungen befinden, in die Luft gesprengt haben.

Bisher hat sich keine der Terrorgruppierungen zu dem Anschlag bekannt. Am Ort des Geschehens sind Rettungskräfte und Polizisten tätig.

Zuvor hatte die UN-Mission zur Förderung Afghanistans mitgeteilt, dass im Jahr 2017 rund 3.500 Zivilisten bei Terroranschlägen getötet und mehr als 7.000 verletzt worden seien.

Quelle: sputniknews


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