Westliche Länder wollen Terroristen in Syrien aus der Schusslinie nehmen – Lawrow

  16 März 2018    Gelesen: 792
Westliche Länder wollen Terroristen in Syrien aus der Schusslinie nehmen – Lawrow

Einige westliche Länder versuchen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, die Terroristen in Ost-Ghuta aus der Schusslinie zu nehmen und deren Kampfpotential aufrechtzuerhalten.

„Die einseitige Interpretation der Situation um Ost-Ghuta, die wir bereits aus der Geschichte von Ost-Aleppo kennen, liegt auf der Hand. Zu sehen ist das Streben einiger unserer westlicher Kollegen, die Terroristen aus der Schusslinie zu nehmen und deren Kampfpotential aufrechtzuerhalten, vor allem die Terroristen aus Dschabhat an-Nusra (Al-Nusra-Front), die in den Drehbüchern westlicher geopolitischer Regisseure die Rolle der Provokateure spielen; und die lassen sich ihrerseits von allem, aber nicht von den Interessen des syrischen Volkes leiten“, sagte Lawrow am Freitag auf einer Pressekonferenz in der kasachischen Hauptstadt Astana.

Lawrow hoffe außerdem darauf, die US-geführte Anti-IS*-Koalition werde die Terrormilizen in Syrien nicht unterstützen, sondern diese grundsätzlich, konsequent und kompromisslos bekämpfen. Es sei außerdem nötigdie, konstruktive Opposition von den Terroristen zu trennen.

Die Lage in Ost-Ghuta hat sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Am 24. Februar hatte der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2401 angenommen, die alle Kriegsparteien auffordert, die bewaffneten Auseinandersetzungen einzustellen und eine humanitäre Pause für mindestens 30 Tage auf dem gesamten Territorium Syriens zu gewährleisten. Die bewaffneten Milizen in Ost-Ghuta beschießen Damaskus täglich mit Raketen und Minen. Unter Beschuss stehen sowohl Randgebiete als auch das Zentrum der Stadt.

* Islamischer Staat, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

sputniknews


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