Ältester Mensch der Welt stirbt in Japan

  22 April 2018    Gelesen: 507
Ältester Mensch der Welt stirbt in Japan

Während es für viele Menschen an ein Wunder grenzt, die eigenen Ur-Enkelkinder aufwachsen zu sehen, lernt die Japanerin Nabi Tajima sogar ihre Ur-Ur-Ur-Enkel kennen. Nun stirbt sie im Alter von 117 Jahren.

 

Als sie geboren wurde, war Deutschland noch ein Kaiserreich und der Erste Weltkrieg ein undenkbares Szenario: Nach einem 117 Jahre langen Leben ist die als ältester Mensch der Welt geltende Japanerin Nabi Tajima gestorben. Der örtliche Behördenvertreter Susumu Yoshiyuki erklärte, Tajima sei tags zuvor in einem Krankenhaus auf der südjapanischen Insel Kikai eines natürlichen Todes gestorben. Sie hatte sich seit Januar zur medizinischen Behandlung in der Klinik befunden.

Tajima wurde am 4. August 1900 geboren und soll Berichten zufolge mehr als 160 Nachkommen, darunter mehrere Ur-Ur-Ur-Enkelkinder, haben. Im September 2017 stieg sie nach dem Tod der damals ebenfalls 117 Jahre alten Jamaikanerin Violet Brown zur ältesten lebenden Person auf. Laut der in den USA ansässigen Gerontology Research Group geht dieser Titel nun auf die Japanerin Chiyo Miyako über, die Anfang Mai 117 Jahre alt wird.

Auch als ältesten noch lebenden Mann führt das Guinness-Buch der Rekorde einen Landsmann: den 112-jährigen Japaner Masazo Nonaka. Diese Häufung ist kein Zufall: Jüngsten Statistiken zufolge liegt die Zahl der über 100-Jährigen in Japan bei rund 68.000 Menschen.

Quelle: n-tv.de


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