Nach Eröffnung der Krim-Brücke: FSB will Terror-Kommando aus Ukraine entlarvt haben

  21 Mai 2018    Gelesen: 767
Nach Eröffnung der Krim-Brücke: FSB will Terror-Kommando aus Ukraine entlarvt haben

Knapp eine Woche nach der Eröffnung der Krim-Brücke hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB auf der Schwarzmeer-Halbinsel nach eigenen Angaben eine Extremisten-Gruppierung aufgedeckt, die ein Assistent des ukrainischen Parlamentariers Mustafa Dschemilew gegründet hatte.

Die Extremisten planten Verbrechen, um den „prorussisch gestimmten KrimtatarenAngst einzujagen und zwischennationale Spannungen auf der Schwarzmeer-Halbinsel zu schüren“, teilte der FSB am Montag mit.

Die Gruppierung soll Erol Walijew, Assistent des ukrainischen Parlamentsabgeordneten Mustafa Dschemilew, im Auftrag von Refat Tschubarow mit Unterstützung des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU gegründet haben. Tschubarow und Dschemilew, die die Krim nach deren Wiedervereinigung mit Russland verlassen haben, sind Anführer des sogenannten „Medschlis des Krimtatarischen Volkes“, der in Russland als extremistisch gilt. Nach Tschubarow fahnden russische Sicherheitsdienste.

Im Januar 2018 hatten Extremisten mit Molotow-Cocktails das Haus des Muftis der Krim-Muslime, Emirali Ablajew, in Brand gesetzt. Für jede auf der Krim organisierte Aktion sollen den Extremisten je 500 US-Dollar Entlohnung versprochen worden sein. 

sputnik.de


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