Mann tötet Frau in US-Supermarkt

  22 Juli 2018    Gelesen: 541
Mann tötet Frau in US-Supermarkt

Nach einem Familienstreit verbarrikadiert sich ein 28-Jähriger in einem Supermarkt. Über Stunden entwickelt sich ein Nervenkrieg. Dann fallen Schüsse.

In Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien hat sich ein bewaffneter Mann in einem Supermarkt verbarrikadiert und eine Frau erschossen. Die Polizei konnte den Verdächtigen schließlich festnehmen. Den Behörden zufolge hatte der Mann zuvor bei einem Familienstreit auf seine Großmutter und eine weitere Frau geschossen und beide verletzt. Er fuhr dann zu dem Supermarkt.

Nach den Schüssen im Zuge des Familienstreits sei der Mann mit dem Auto seiner Großmutter geflohen und habe die Frau mitgenommen, sagte der Polizeibeamte Barry Montgomery vor Journalisten. Vermutlich handelte es sich um die Freundin des Mannes. Der Mann sei dann nach einem Schusswechsel mit der Polizei in den Supermarkt eingedrungen.

Die Festnahme des Verdächtigen sei problemlos verlaufen, sagte Montgomery. Die Lage blieb demnach aber zunächst "im Fluss", Polizisten seien weiterhin am Ort des Vorfalls.

Tweets aus dem Supermarkt


Der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, sagte, in dem Supermarkt sei auf eine Frau geschossen worden. Die Frau sei kurz darauf gestorben. Weitere Angaben zur Identität der Toten machte Garcetti nicht. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor bei Twitter erklärt, er verfolge die "mögliche Geiselnahme" sehr genau.

Ein Kunde des Supermarkts schilderte seine Eindrücke später in mehreren Twitter-Botschaften. Er habe gerade den Supermarkt betreten, als ein Auto gegen eine Straßenlaterne in der Nähe des Eingangs geknallt sei, schrieb Devin Field. Ein bewaffneter Mann sei aus dem Fahrzeug ausgestiegen und habe auf die Polizei geschossen. Field konnte sich nach eigenen Angaben hinter einer Wand verstecken.

Der Angreifer sei in den Supermarkt eingedrungen und habe dabei geschossen. In dem Laden habe der Schütze "Geiseln" genommen, schrieb Field. Angestellte des Supermarkts hätten über Notausgänge fliehen können. Sie hätten erzählt, dass der Boden voller Blut gewesen sei - von wem, sei jedoch "unklar" gewesen.

Quelle: n-tv.de


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