Trump hebt Einschränkungen für Cyberangriffe gegen US-Gegner auf

  16 Auqust 2018    Gelesen: 775
Trump hebt Einschränkungen für Cyberangriffe gegen US-Gegner auf

US-Präsident Donald Trump hat die Richtlinien aus der Zeit seines Vorgängers Barack Obama aufgehoben, die mehrere Bedingungen und Verpflichtungen für den Einsatz von Cyberwaffen gegen US-Gegner vorschreiben. Dies berichtet die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Laut der Zeitung hat Trump am Mittwoch eine neue Anordnung unterzeichnet, die regeln soll, wann und wie die USA Cyberwaffen einsetzen dürfen. Dabei hätten die Quellen der Zeitung wegen des geheimen Status der neuen Regeln keine weiteren Details offengelegt. Trump hatte zuvor seine Unzufriedenheit mit dem Bürokratismus beim Verfahren der Befehlserteilung geäußert, in die eine übermäßige Zahl von Institutionen involviert sei.

Am 18. Juli hatte das Pentagon das Cyberkommando der US-Streitkräfte bevollmächtigt, präventive Cyberangriffe durchzuführen. Die neue Strategie sieht eine stetige verheerende Tätigkeit in ausländischen sozialen Netzwerken vor. Das US-Cyberkommando wurde 2009 geschaffen und umfasst mehrere militärische Verwaltungen und Dienste, die sich mit Netzwerktechnologien und Cyberkriegen befassen.

In dieser Woche führten die USA dreitägige bundesweite Cyberübungen durch, an denen sich 44 von 50 Bundesstaaten und der District of Columbia sowie das Pentagon, das Justizministerium, das Office des Direktors der nationalen Nachrichtendienste, das US-Cyberkommando und andere Institutionen beteiligten.

sputniknews


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