TAP-Pipeline: Rund 97 Prozent von Rohren in griechischen und albanischen Abschnitten geschweißt

  24 September 2018    Gelesen: 447
TAP-Pipeline: Rund 97 Prozent von Rohren in griechischen und albanischen Abschnitten geschweißt

In den griechischen und albanischen Abschnitten der TAP-Pipeline, die durch Griechenland, Albanien und das Adriatische Meer nach Süditalien verlegt werden und das Erdgas aus Aserbaidschan nach Westeuropa transportieren soll, sind rund 97 Prozent von Rohren geschweißt worden.

AZERTAC zufolge sagte das in ihrem exklusiven Interview für AZERTAC Lisa Givert, die Kommunikationschefin der Gesellschaft TAP AG, die als Betreiber der Pipeline gilt. Nach ihren Worten wurden mehr als 77 Prozent der Bauarbeiten der TAP-Pipeline getan.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der griechische Abschnitt der Pipeline 550 Kilometer lang ist. Ca. 538 Kilometer davon wurden verlegt und geschweißt.

Der albanische Abschnitt der Pipeline 215 Kilometer lang ist. Ca. 205 Kilometer davon wurden verlegt und geschweißt.

Die Trans-Adria-Pipeline (offizieller Projektname Trans Adriatic Pipeline; auch Transadriatische Pipeline; kurz TAP) ist eine im Bau befindliche, rund 878 Kilometer lange Erdgaspipeline, die durch Griechenland, Albanien und das Adriatische Meer nach Süditalien verlegt wird. Sie soll mit der Transanatolischen Pipeline (TANAP) verbunden werden und das Erdgas aus dem größten Gasfeld Aserbaidschans Schah Denis nach Westeuropa transportieren. Der Bau der Pipeline wird nach graphischem Plan fortgesetzt.

Die EU hält das TAP-Projekt für eine Priorität. TAP bildet das Segment des Südlichen Gaskorridors. Der Bau des Offshore-Teils der Pipeline soll 2019 abgeschlossen werden. Erforderliche Gesamtkosten des TAP-Projekts belaufen sich auf 4,5 Milliarden Euro.

Die Transportkapazität der TAP-Pipeline ist auf 10 bis 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr veranschlagt. Die Pipeline soll im Jahr 2020 in Betrieb sein.

Die TAP-Aktionäre sind am Projekt folgendermaßen beteiligt: BP (20 Prozent), SOCAR (20 Prozent), Snam S.p.A (20 Prozent), Fluxys (19 Prozent) und Enagas (16 Prozent), Axpo (5 Prozent).


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