BMW fährt Daimler hinterher

  14 November 2018    Gelesen: 232
BMW fährt Daimler hinterher

Der Verkauf von Neuwagen zieht an: Der Autobauer BMW kann im zurückliegenden Monat mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben als vor Jahresfrist. Grund zum Jubeln gibt es in München allerdings nicht. Die Aufholjagd zur Konkurrenz läuft schleppend an.

Der Automobilkonzern BMW hat den Rückstand seiner Stammmarke beim Pkw-Absatz gegenüber dem Rivalen Mercedes-Benz im Oktober nicht verkürzen können. Im vergangenen Monat verkaufte der Konzern weltweit 171.131 Autos der Marke BMW und damit 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Münchner Hersteller mitteilte.

Damit steht BMW nach zehn Monaten bei 1,74 Millionen verkauften Premiumautos. Die Kernmarke von Daimler, Mercedes-Benz, kam im gleichen Zeitraum auf 1,91 Millionen verkaufte Wagen. Der Münchner Dax-Konzern liegt damit bei den Verkaufszahlen knapp 168.000 Fahrzeuge hinter seinem wichtigsten Wettbewerber zurück. Der Rückstand ist damit zuletzt sogar wieder leicht gewachsen.

Krügers Zielmarke für BMW

Daimler hatte im Oktober nach einer mehrmonatigen Flaute wieder mehr Autos verkauft. BMW-Vorstandschef Harald Krüger will die eigene Stammmarke allerdings bis spätestens 2020 wieder vor den Stuttgartern sehen. Die VW-Tochter Audi liegt derweil mit 1,53 Millionen Wagen deutlich hinter den beiden direkten Konkurrenten.

Auf Konzernebene sieht die Rangfolge bei den Absatzzahlen anders aus: Inklusive der Kleinwagenmarke Mini liegt BMW derzeit vor Daimler mit seiner Kleinversion Smart. Der BMW-Konzern hat per Oktober insgesamt 2,04 Millionen Autos abgesetzt, Daimler 2,01 Millionen.

Quelle: n-tv.de


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