Menschenrechtler werfen Sicherheitskräften gezielte Tötungen vor

  21 Februar 2019    Gelesen: 523
Menschenrechtler werfen Sicherheitskräften gezielte Tötungen vor

Amnesty International hat staatlichen Sicherheitskräften in Venezuela vorgeworfen, gezielt Regierungsgegner getötet zu haben.

Bei den Protesten gegen Präsident Maduro Ende Januar seien in fünf Tagen 41 Menschen ums Leben gekommen, berichtet die Menschenrechtsorganisation. In mindestens sechs Fällen hätten Mitglieder einer Spezialeinheit der Polizei Demonstranten regelrecht hingerichtet. Danach seien die Tatorte manipuliert und die Opfer als Kriminelle dargestellt worden. 

Nach Angaben der venezolanischen Menschenrechtsorganisation Foro Penal wurden während der Proteste zudem mehr als 100 Kinder und Jugendliche festgenommen. Teilweise sollen sie geschlagen, am Schlafen gehindert und mit dem Tod bedroht worden sein.

 

deutschlandfunk.


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