Bislang war von 359 Todesopfern die Rede. Doch nach Abschluss der Obduktion wurde diese Zahl auf 253 nach unten korrigiert. Dies teilte das Gesundheitsministerium des Landes am Donnerstag mit.
Weil einige Leichen besonders in besonders schlimmen Zustand gewesen waren, seien sie doppelt gezählt worden, erklärte die Behörde.
Diese Korrektur dürfte den Druck auf die Regierung des Landes weiter erhöhen. Die staatlichen Institutionen stehen derzeit in der Kritik, weil sie Geheimdiensthinweise über die geplanten Attacken missachtet haben sollen. Der hochrangige Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, Hemasiri Fernando, war nach den Anschlägen als erster zurückgetreten.
Indische Geheimdienste hatten zuvor Sri Lanka vor möglichen Anschlägen gewarnt, wie die Agentur AFP von einer indischen Quelle erfuhr. Diese Informationen seien aber nicht an die Sicherheitsbehörden weitergeleitet worden.
In Sri Lanka sind bislang 75 Verdächtige festgenommen worden. An der Suche nach weiteren Tätern und Hintermännern beteiligten sich Tausende Soldaten der Armee, Marine und Luftwaffe.
Während die Suche nach weiteren Verdächtigen intensiviert wird, bleiben die katholischen Kirchen im ganzen Land vorerst geschlossen.
sputniknews
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