Das geht aus einer theoretischen Überlegung von Germanwatch und anderen Umweltorganisationen hervor, die auch in diesem Jahr den deutschen sogenannten Erdüberlastungstag berechnet haben. Hierzulande seien insbesondere die Energieversorgung und der Verkehr durch ihren hohen CO2-Ausstoß Schuld an der schlechten Umweltbilanz. Auf der Internetseite von Germanwatch heißt es dazu:
„Die Menschen hierzulande leben ab dem 3. Mai auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im globalen Süden, die deutlich weniger verbrauchen, aber stärker von den ökologischen Folgen betroffen sind“
Ökologischer Fußabdruck muss schrumpfen
Der ökologische Fußabdruck der Menschen müsse schrumpfen, mahnten die Organisationen. Das gelte insbesondere für Industrieländer wie Deutschland: Die Bundesrepublik liege mit ihrem Pro-Kopf-Verbrauch und ihren Emissionen im obersten Viertel aller Länder.
Der Klimaforscher Niklas Höhne sagte im Deutschlandfunk, zudem müsse Deutschland erheblich früher als bislang vorgesehen 2038 aus der Kohle aussteigen. Derzeit fehle dazu aber der politische Wille.
Tags: