Bartsch sagte im Deutschlandfunk, die hohe Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland sei unerträglich. Zwar sei das Thema inzwischen bei der Bundesregierung angekommen, jedoch gingen die Förderung einkommensschwacher Familien und die Unterstützung Alleinerziehender nicht weit genug. Deutschland könne es sich nicht leisten, auch nur ein Kind zurückzulassen.
Bartsch, der auch Sprecher des Netzwerks gegen Kinderarmut ist, betonte, alle Kinder müssten die gleichen Lebenschancen erhalten – unabhängig vom Geldbeutel der Erziehungsberechtigten.
Bezahlbarer Wohnraum für Familien
Nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes leben bis zu 4,4 Millionen Kinder in Armut. Dagegen demonstriert in Berlin immer am Samstag vor Muttertag eine Elterninitiative. Die heutige Kundgebung steht unter dem Motto „Es reicht für uns alle“. Die Organisatoren fordern eine Kindergrundsicherung und mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien. Außerdem wollen sie ein Steuersystem, das Alleinerziehende nicht benachteiligt.
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