So hoch sind Verluste der Ukraine durch Export-Einbruch nach Russland – Rada-Abgeordneter

  19 Mai 2019    Gelesen: 527
  So hoch sind Verluste der Ukraine durch Export-Einbruch nach Russland – Rada-Abgeordneter

Laut Wadim Nowinski, dem Abgeordneten der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), hat der Staat in den letzten fünf Jahren Verluste in Höhe von etwa 80 Milliarden Dollar durch den Rückgang des Handels mit der Russischen Föderation zu verzeichnen.

Die Ukraine habe in den letzten fünf Jahren wegen des Export-Einbruchs nach Russland etwa 75-80 Milliarden Dollar verloren, so Nowinski gegenüber dem TV-Sender „Nasch“. Die Unternehmen des Landes, die auf den Markt Russlands und der GUS-Staaten fokussiert gewesen seien, stünden derzeit still.

Nowinski zufolge wird die Ukraine mindestens 35 Jahre brauchen, um ihre Wirtschaft wieder auf den Stand von 2013 zurückzubringen. Dabei sei die Wiederherstellung der Beziehungen zur Russischen Föderation eine wesentliche Voraussetzung dafür.

Die Ukraine werde Kompromisse mit Russland eingehen müssen, weil sich das Land dadurch entwickeln könne, fügte der Rada-Abgeordnete hinzu.

„Es ist notwendig, mit einem Nachbarn in einer normalen Beziehung zu leben. Nur ein schlechter Hausherr lebt mit einem Nachbarn in einem ständigen Streit. Ein guter Hausherr ist mit dem Nachbarn befreundet“, sagte Nowinski weiter. 

„Das vorrangige Ziel des neugewählten ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenski, sollte das Ende des innerukrainischen Konflikts im Donbass sein. Dies wird zur Einigkeit der Gesellschaft beitragen und das Wachstum des BIP sicherstellen“, betonte Nowinski.

Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew hatten sich vor dem Hintergrund der Situation im Donbass verschlechtert. Die ukrainischen Behörden warfen Russland wiederholt vor, sich in die inneren Angelegenheiten des Staates einzumischen. Moskau weist alle Anschuldigungen vonseiten Kiews zurück und bezeichnet sie als inakzeptabel. Russland hatte wiederholt erklärt, dass es keine Partei des innerukrainischen Konflikts sei und an der Überwindung der wirtschaftlichen und politischen Krise durch die Ukraine interessiert sei.

sputniknews


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