Russische Militärs warnen vor weiteren möglichen Inszenierungen von Chemie-Angriffen in Syrien

  22 Mai 2019    Gelesen: 510
Russische Militärs warnen vor weiteren möglichen Inszenierungen von Chemie-Angriffen in Syrien

Terroristen bereiten in Syrien in den Orten Dschardschanas und Serakab eine Inszenierung einer Chemie-Attacke vor. Das hat der Leiter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalmajor Viktor Kuptschischin, bekanntgegeben.

Demzufolge sammelten die Terroristen in diesen Regionen eine Gruppe von Flüchtlingen. Eine ähnliche Vorbereitung wird im Westen der Provinz Aleppo durchgeführt.

Darüber hinaus schuf die Terrorgruppe „Hai‘at Tahrir asch-Scham“* (ehemals al-Nusra-Front) eine spezielle Struktur, die gefälschte Berichte über Chemieangriffe für die Destabilisierung der Lage im südlichen Teil der Deeskalationszone Idlib verwenden wird, so das Versöhnungs- Zentrum.

Die Formation soll „chemischer Flügel“ heißen. Ihr „Hauptsitz“ befindet sich laut Kuptschischin in Idlib. Der „Chemie-Formation“ gehören aus Europa gekommene Kämpfer sowie Bürger ehemaliger Sowjetrepubliken an.

Die Struktur hat drei Abteilungen: für Planung, Entwicklung sowie für Medienarbeit. Die Entwicklungsabteilung befindet sich in der Stadt Dschisr-Asch-Schugur. Im Dorf Ischterbrak, wo sich Terroristen der Gruppe „Die Islampartei Turkestans“* befinden, gibt es ein Lager und eine Werkstatt. Dort soll Munition mit Giftstoffen versehen werden.

Außerdem wurde im Rahmen der „Formation“ eine spezielle medizinische Gruppe geschaffen. Ihr gehören Fachleute an. Sie sollen in Rakka unter der Leitung von US-Sicherheitskräften gelernt haben, wie man Verletzte nach einer C-Waffen-Attacke behandelt, so Kuptschischin.

sputniknews


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