US-Militärs „haben Angst“ vor Einlaufen in Persischen Golf – iranischer Kommandeur

  27 Mai 2019    Gelesen: 539
  US-Militärs „haben Angst“ vor Einlaufen in Persischen Golf – iranischer Kommandeur

Die USA befinden sich laut dem Vize-Befehlshaber des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), Ali Fadavi, heute in der anfechtbarsten Lage im Nahen Osten in der ganzen Geschichte.

Ihm zufolge hat sich der US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ „aus Angst geweigert, in den Persischen Golf einzulaufen“.

Fadavi nannte jegliche Verhandlungen mit Washington sinnlos.

„Ihre Präsenz in der Region ist theatralisch und sinnlos“, führt die iranische Agentur Fars die Worte des Vize-Befehlshabers von IRGC an.

Zuvor hatte Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif angesichts der zunehmenden Spannungen mit den USA den Golf-Staaten vorgeschlagen, einen Nichtangriffsvertrag zu unterzeichnen. 

Diese Idee soll er während des Treffens mit dem irakischen Außenminister Mohammed Ali al-Hakim erläutert haben:

„Der Vorschlag des Irans, einen Nichtangriffspakt mit den Ländern der Region zu unterzeichnen, liegt auf dem Tisch“, zitiert der Telegramkanal der iranischen Regierung Sarif.

Ferner betonte der Politiker, Teheran wolle die besten Beziehungen zu den Ländern des Persischen Golfs und würde Vorschläge für einen Dialog zu diesem Thema und zum Abbau von Spannungen begrüßen.

In der letzten Zeit hat sich die Lage um den Persischen Golf und den Iran verschärft – die Vereinigten Staaten hatten in der Nähe des Golfs mindestens sieben Kriegsschiffe stationiert und das Flugabwehrraketensystem Patriot dorthin verlegt. Dem Pentagon zufolge ist das eine Reaktion auf „die Anzeichen für die zunehmende Bereitschaft des Irans, Offensivoperationen gegen US-Streitkräfte durchzuführen“.

sputniknews


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