Mafia-Boss soll Säugling verschenkt haben

  07 Oktober 2019    Gelesen: 977
Mafia-Boss soll Säugling verschenkt haben

Es gehört zur Aura des Mafia-Paten, dass er alles möglich machen kann. So soll ein neapolitanischer Camorra-Boss einem Gefolgsmann versprochen haben, ihm einen Sohn zu verschaffen. Der Säugling einer Osteuropäerin sollte 10.000 Euro kosten. Stattdessen ermittelt nun die Justiz.

Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt laut einem Zeitungsbericht gegen einen neapolitanischen Mafia-Boss wegen des Verdachts, einem seiner Clan-Mitglieder ein Neugeborenes "geschenkt" zu haben. Der Chef eines Camorra-Clans werde verdächtigt, seinem Untergebenen 10.000 Euro gegeben zu haben, um sich den Säugling einer Osteuropäerin zu kaufen, berichtete die Zeitung "Il Mattino".

In einem Dokument des Ermittlungsrichters in dem Fall heißt es dem Bericht zufolge, der Mafia-Pate habe mit der Aktion das Ausmaß seiner Macht demonstrieren und zeigen wollen, dass diese sogar so weit gehe, "dass er einem seiner Männer einen Sohn verschaffen kann".

Gegen den Mafia-Boss werde nun unter anderem wegen Urkundenfälschung ermittelt. Die Justiz prüft demnach außerdem, ob sich hinter dem Handel mit dem Neugeborenen ein größeres Netzwerk von Kinderhändlern verbirgt.


Quelle: n-tv.de


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