Botschafterin warnte davor, dass die EU-Mission die Normalisierung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien stören könnte

  24 Januar 2023    Gelesen: 219
  Botschafterin warnte davor, dass die EU-Mission die Normalisierung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien stören könnte

Das Engagement der Mission der Europäischen Union (EU) in Armenien durch eine Mission darf nicht als Vorwand für das Land dienen, sich der Erfüllung seiner Verpflichtungen zu entziehen, twitterte die aserbaidschanische Botschafterin in Frankreich, Leyla Abdullayeva, berichtet AzVision.az.

Abdullayeva merkte an, dass die Mission nicht dazu missbraucht werden dürfe, den Normalisierungsprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien zu entgleisen.

Am 23. Januar beschloss die EU, eine weitere Mission in Armenien entlang der Grenze zu Aserbaidschan einzurichten.

In dem Beschluss heißt es, dass das Ziel der Mission darin besteht, die Stabilität in den Grenzgebieten Armeniens zu fördern, Vertrauen vor Ort aufzubauen und ein Umfeld zu schaffen, das den von der EU unterstützten Normalisierungsbemühungen zwischen Armenien und Aserbaidschan förderlich ist.

Am 17. Oktober 2022 beschloss der EU-Außenministerrat auf seiner Sitzung, knapp 40 EU-Beobachter in Armenien entlang der Grenze zu Aserbaidschan zu entsenden, um die Lage im Südkaukasus zu beobachten, zu analysieren und darüber zu berichten. Die EU-Überwachungskapazität in Armenien (EUMCAP) hat ihre Aktivitäten am 19. Dezember 2022 abgeschlossen.


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