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Unterwasser-Museum vor Lanzarote

Tarix 12.01.17, 11:12

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Seine Idee ist genial, die Umsetzung atemberaubend: Der Künstler Jason deCaires Taylor versenkt seine Skulpturen auf dem Meeresgrund. Wer sie betrachten will, muss tauchen, ins Boot steigen - oder diese Fotos ansehen.


Zwölf Installationen, mehr als 300 lebensgroße menschliche Skulpturen - und das in einer Tiefe von 12 bis 14 Metern: Das Museo Atlántico auf Lanzarote hat nun offiziell seine Pforten für Schnorchler, Taucher und Passagiere von Glasbodenboote geöffnet. Der britische Künstler Jason deCaires Taylor hat auch seine letzten Werke in der Bucht Las Colorada im Süden der Kanareninsel versenkt.

Ob Klimawandel, Flüchtlingskrise oder Globalisierung - der 42-jährige Brite behandelt mit seinem Skulpturenpark die Themen unserer Zeit. Für eins der zuletzt installierten Werke, "The Human Gyre" (Der menschliche Kreisel), türmte er 200 Betonmenschen zu einem Kreis aus Leibern auf - eine Erinnerung daran, dass das Leben im Meer begann.

"Crossing the Rubicon" besteht aus 35 Skulpturen, die auf eine 30 Meter lange Mauer zustreben. "In Zeiten zunehmenden Nationalismus und Protektionismus soll uns die Mauer daran erinnern, dass wir unsere Meere, Luft, Klima oder Tierwelt nicht wie unsere Grundstücke und Besitztümer aufteilen können", teilte deCaires Taylor mit

In der "Balsa de Lampedusa", einem Flüchtlingsboot, hocken verzweifelte Menschen. Als dieses Ensemble vor einem Jahr versenkt wurde, sagte der Künstler: Er habe eine Denkmal für diejenigen erschaffen wollen, die die Flucht geschafft haben - und für die, "deren Träume und Hoffnungen am Boden des Meeres geendet haben".

Quelle : spiegel.de


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