Seehofer versteht Söders Forderung nach „Neuanfang“ in Berlin nicht

  16 Januar 2019    Gelesen: 537
Seehofer versteht Söders Forderung nach „Neuanfang“ in Berlin nicht

Wenige Tage vor dem Abschied als CSU-Vorsitzender hat Horst Seehofer seinen politischen Anspruch als Bundesinnenminister bekräftigt und sich irritiert über Forderungen seines designierten Nachfolgers Markus Söder gezeigt, dass in Berlin ein Neustart nötig sei.

„Die Große Koalition arbeitet gut, sie produziert sehr viel Positives fürs Land, und zwar alle Koalitionspartner“, sagte Seehofer der „Augsburger Allgemeinen“. „Das müssen Sie ihn selbst fragen“, sagte Seehofer auf die Frage, was Söder damit gemeint habe.

Er habe die Aussage Söders aus der jüngeren Vergangenheit nicht verstanden, dass man zur Sacharbeit zurückkehren müsste. „Wir arbeiten in Berlin von der ersten Stunde an an der Sache.“ Zu möglichen Fehlern als Innenminister befragt, sagte Seehofer: „Ich bereue gar nichts.“

Seehofer betonte, er habe sich dazu entschlossen, seinen Beitrag zur „Befriedung“ in der Partei zu leisten. „Sie werden mich nicht in eine konfrontative Stellung zu Markus Söder bringen“, sagte der scheidende CSU-Chef.

sputniknews


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