AfD-Vorsitzende Petry wird der AfD-Bundestags-Fraktion nicht beitreten

  25 September 2017    Gelesen: 235
AfD-Vorsitzende Petry wird der AfD-Bundestags-Fraktion nicht beitreten

Petry sprach sich auf der Bundespressekonferenz dafür aus, den Dissens innerhalb der AfD nicht totzuschweigen. Bis zum Jahr 2015 habe die AfD den Anspruch erhoben, schnell Regierungsfähig zu werden. Sie vertrete weiterhin diesen Standpunkt. Die AfD der vergangenen Monate dagegen werde oft als anarchische Partei wahrgenommen. Dies könne zwar in der Opposition funktionieren, erschwere es aber der Partei, den Wählern ein glaubwürdiges Regierungsangebot zu machen.

Petry sprach sich auf der Bundespressekonferenz dafür aus, den Dissens innerhalb der AfD nicht totzuschweigen. Bis zum Jahr 2015 habe die AfD den Anspruch erhoben, schnell Regierungsfähig zu werden. Sie vertrete weiterhin diesen Standpunkt. Die AfD der vergangenen Monate dagegen werde oft als anarchische Partei wahrgenommen. Dies könne zwar in der Opposition funktionieren, erschwere es aber der Partei, den Wählern ein glaubwürdiges Regierungsangebot zu machen.

Die AfD-Vorsitzende erklärte, dass sie in der Politik aktiv gestalten möchte. Sie werde "Realpolitik im guten Sinne einer konservativen Politik" machen. Damit begründete sie ihre Entscheidung, nicht der AfD-Fraktion im Bundestag beitreten zu wollen. Weitere Fragen zu ihrer Entscheidung ließ sie nicht zu.

Petry hatte bei der Bundestagswahl ein Direktmandat in Sachsen gewonnen.

Jörg Meuthen, Ko-Vorsitzender der AfD, der direkt neben seiner Parteikollegin saß, erklärte im direkten Anschluss zu Petry, dass ihr Auftritt nicht mit den anderen AfD-Spitzenpolitikern abgesprochen sei.

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