2 Jahre vergehen seit dem Aprilsieg der aserbaidschanischen Armee

  02 April 2018    Gelesen: 1180
2 Jahre vergehen seit dem Aprilsieg der aserbaidschanischen Armee

Heute ist das zweite Jahr seit dem Tag der Siege der aserbaidschanischen Armee in den Aprilkämpfen von 2016.

In der Nacht zum 2. April wurden fast alle Stellungen der aserbaidschanischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie von armenischen Verbänden mit großkalibrigen Maschinengewehren, Mörsern, Panzerfäusten und schwerer Artillerie beschossen. Zur gleichen Zeit nahmen armenische Verbände dicht besiedelte aserbaidschanische Dörfer unter Feuer, die in der Nähe der Frontlinie liegen. Dabei wurden mehrere aserbaidschanische Zivilisten getötet oder verletzt.

Darüber hinaus habe man umliegende Höhen nahe des Dorfes Talysch von den feindlichen Kräften befreit - darunter die Ortschaft Seysulan. Man wolle so auch die aserbaidschanische Region Goranboy und die Stadt Naftalan schützen.

Auch die strategisch wichtige Höhe "Lele Tepe" (Lele Hügel) sei unter Kontrolle der aserbaidschanischen Streitkräfte, um die Stadt Horadiz und ein großes Gebiet im Bezirk Fizuli vor feindlichen Truppen zu schützen. Bei den Gefechten seien mehr als hundert Soldaten getötet und verletzt worden. 30 Panzer und 15 Artillerie- und Kampfunterstützungsanlagen des Gegners habe man zerstört, hieß es. Dabei seien 12 aserbaidschanische Soldaten getötet, ein Kampfhubschrauber vom Typ Mi-24 der aserbaidschanischen Streitkräfte abgeschossen und ein Panzer bei der Explosion einer Mine beschädigt worden. Die Führung des Verteidigungsministeriums sprach den Angehörigen, Verwandten und Freunden der getöteten Soldaten in tiefster Trauer ihr Beileid aus.

Zahlreiche öffentliche und private Einrichtungen, darunter die zivile Infrastruktur, wurden durch die Offensive schwer beschädigt, 232 Häuser, 99 Hochspannungsleitungen, drei Umspannwerke, Kilometer Wasser und Gasleitungen wurden zerstört.

Die armenischen Streitkräfte feuerten die Lenkraketen in sozialen Einrichtungen, darunter Schulen, Krankenhäuser und Kultstätten. Eine Moschee während des Gebetdienstes wurde von Raketen getroffen.

Um die armenische Provokation zu hemmen und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, beschloss das aserbaidschanische Militärkommando, in den Richtungen Aghdere- Tartar-Aghdam und Khojavand-Fuzuli dringende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Am 5. April, von 12:00 Uhr an der Kontaktlinie zwischen den aserbaidschanischen und armenischen Truppen, wurden die Kampfhandlungen im Einvernehmen der Seiten eingestellt.

Infolge der Kämpfe wurden mehr als 2000 Hektar Territorium von den Streitkräften Aserbaidschans aus der armenischen Besetzung befreit, ein noch größeres Gebiet, das unter der Kontrolle der aserbaidschanischen Armee stand. Die Einheiten der aserbaidschanischen Streitkräfte führten Verstärkungsarbeiten auf den befreiten Gebieten durch.

Im Allgemeinen zeigten die Aprilkämpfe die Aufmerksamkeit des aserbaidschanischen Präsidenten, des Oberbefehlshabers der Streitkräfte Ilham Aliyev auf die Armee, die hohe Kampfkraft der aserbaidschanischen Armee und die Fähigkeit der Streitkräfte von Aserbaidschan, die besetzten Gebiete jederzeit zu befreien. Die Siege in den Aprilkämpfen kündigten den Beginn an,  die aserbaidschanischen Gebiete von der armenischen Besatzung zu befreien.

Adil


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