Bühnenverein beklagt zunehmende Anfeindungen durch AfD

  14 Januar 2019    Gelesen: 878
Bühnenverein beklagt zunehmende Anfeindungen durch AfD

Der Deutsche Bühnenverein hat zunehmende Anfeindungen von Seiten der AfD beklagt.

Dies geschehe auf eine aggressive, giftige Art, sagte der Präsident des Vereins, Khuon, der Deutschen Presse-Agentur. Im Grunde werde alles, was nicht AfD sei, als linksversifft bezeichnet. Außerdem werde der Weg über Gerichte und Anfragen in den Parlamenten genommen. Khuon, der Intendant am Deutschen Theater Berlin ist, erklärte weiter, die Bühnen tauschten sich bundesweit über den Umgang mit Anfeindungen aus. Schon rund 500 Kultureinrichtungen hätten sich zudem der Initiative „Die Vielen“ angeschlossen, die sich für Kunstfreiheit und gegen Rassismus einsetzt. 

Der kulturpolitische Sprecher der AfD im Bundestag, Jongen, kritisierte, das politische Theater maße sich an, die moralisch zulässigen Antworten auf gesellschaftliche Debatten zu kennen. Wer dies nicht teile, dem werde auf der Bühne der Schauprozess gemacht. Deshalb stelle die AfD Anträge auf Kürzungen von Förderungen.

 

.deutschlandfunk


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