Unicef verlangt langfristige Unterstützung

  14 März 2019    Gelesen: 468
Unicef verlangt langfristige Unterstützung

Mit Blick auf die Syrien-Konferenz in Brüssel hat das UNO-Kinderhilfswerk Unicef zu langfristigen Spenden aufgerufen.

Die Hilfsorganisation machte darauf aufmerksam, dass es acht Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs kein syrisches Kind mehr gebe, das nicht von Gewalt und Vertreibung betroffen sei. Im vergangenen Jahr gab es laut Unicef mehr Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser in Syrien als je zuvor. Mehr als fünf Millionen Kinder bräuchten daher humanitäre Hilfe. Es seien planbare, flexible und langfristige Hilfszusagen für Syrien und seine Nachbarländer notwendig. Entwicklungsminister Müller hat angekündigt, Deutschland wolle die Arbeit von Unicef in diesem Jahr mit mehr als 130 Millionen Euro unterstützen. Damit solle unter anderem der Bildungsbereich gestärkt werden.

Bei der Geberkonferenz in Brüssel hofft die UNO auf Zusagen von rund neun Milliarden Dollar zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge (Audio-Link). Im vergangenen Jahr war die Brüsseler Konferenz unter dem Vorsitz von EU und UNO deutlich unter den Erwartungen geblieben. Statt der erhofften acht Milliarden Dollar kam nur gut die Hälfte zusammen.

deutschlandfunk


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