Aserbaidschan ist auf der Veranstaltung durch seine Ständige Delegation bei der UNESCO und eine Kulturdelegation unter Leitung von Saadat Yusifova, der stellvertretenden Kulturministerin der Republik Aserbaidschan, vertreten.
In ihrer Eröffnungsrede wies Vizeministerin Yusifova darauf hin, dass 2025 das 20. Jubiläum des Übereinkommens von 2005 markiert, und betonte dessen Rolle als entscheidender Rahmen für die Stärkung der Kulturpolitik und die Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zu kulturellen Ausdrucksformen.
Sie skizzierte Aserbaidschans Bemühungen zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Rahmen der sozioökonomischen Entwicklungsstrategie des Landes für 2022–2026.
Die stellvertretende Ministerin verwies auf die Folgen der armenischen Aggressions- und ethnischen Säuberungspolitik und wies auf die Zwangsvertreibung von über einer Million Aserbaidschanern hin. Sie stellte fest, dass diesen Personen systematisch der Zugang zu ihren kulturellen Räumen und ihr Recht auf kulturellen Ausdruck verwehrt würden – Handlungen, die, wie sie betonte, im direkten Widerspruch zu den Grundsätzen der UNESCO-Konvention von 2005 stünden.
Die Sitzung soll die strategischen Leitlinien des Zwischenstaatlichen Ausschusses zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen für den Zeitraum 2026–2027 festlegen.
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