Das kubanische Außenministerium bezeichnete die Entscheidung seinerseits als „willkürlich und ungerechtfertigt“ sowie als „unfreundlichen und beispiellosen Akt“, der die historischen Beziehungen zwischen den Ländern untergrabe.
Havanna geht davon aus, dass die Ausweisung auf „US-Druck“ im Vorfeld des für den 7. und 8. März in Miami geplanten Gipfeltreffens mit Vertretern von zwölf lateinamerikanischen Ländern zurückzuführen ist.
Laut Reuters-Quellen patrouillieren ecuadorianische Polizei- und Militärkräfte in der Nähe der kubanischen Botschaft in Quito. Ecuador äußerte sich nicht dazu, ob die Ausweisung des Botschafters den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kuba bedeutet. Die offiziellen Gründe für die Entscheidung wurden nicht offengelegt; die Behörden verwiesen lediglich auf Artikel 9 des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen.
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