Leyla Aliyeva erhielt detaillierte Informationen über die Arbeitsbedingungen und die Geschichte des Zentrums.
Das 1980 gegründete Drogenzentrum der Stadt Baku war die erste spezialisierte narkosemedizinische Einrichtung in Aserbaidschan. Es firmierte ursprünglich als Drogenambulanz der Stadt Baku. Damals, als die Suchtbehandlung im Zuge des umfassenderen Kampfes gegen den Alkoholismus von der Psychiatrie getrennt wurde, begann die Gründung eigenständiger narkosemedizinischer Einrichtungen. Dieses Zentrum war das erste seiner Art im Land. 2012 wurde die Einrichtung vom Gesundheitsministerium grundlegend renoviert. Nach einem Dekret des Gesundheitsministeriums vom 11. August 2020 wurde das Drogenzentrum der Stadt Baku als Körperschaft des öffentlichen Rechts neu organisiert. Das Zentrum verfügt derzeit über 16 Räume, darunter Anmeldung, Empfang, sieben Arztpraxen, einen Behandlungsraum und sechs Verwaltungsbüros.
Das Zentrum versorgt alle zwölf Bezirke der Hauptstadt und beschäftigt 18 Ärzte, 25 Krankenschwestern und 27 weitere Mitarbeiter. Es kann täglich 200 bis 300 Bürger behandeln.
Derzeit sind 17.557 Personen in der Hauptstadt im Zentrum registriert. Davon sind 14.753 aufgrund von Drogenkonsum, 1.416 aufgrund von Alkoholabhängigkeit und 1.388 aufgrund von Störungen durch toxische Substanzen registriert. Im Durchschnitt melden sich täglich 20 Drogenabhängige im Zentrum an, während Anträge wegen Alkoholabhängigkeit seltener gestellt werden. Akute Fälle von Alkoholabhängigkeit werden stationär aufgenommen, leichtere Fälle ambulant behandelt. Zusätzlich führt das Zentrum Tests auf Syphilis, HIV sowie Hepatitis B und C durch.
Für das Zentrum wurde ein neuer Standort zugewiesen, in den es in Kürze umziehen wird.
Während ihres Besuchs besichtigte Leyla Aliyeva die Anmelde-, Empfangs-, Arzt-, Oberschwester- und Behandlungsräume. Sie sprach mit dem medizinischen Personal und posierte mit ihnen für Fotos.




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