AzVision berichtet, dass dies in einer Erklärung des georgischen Innenministeriums festgehalten wurde.
Den Informationen zufolge ereignete sich der Vorfall nachts:
„Rijvadze schoss sich mit einer Schusswaffe des Leiters der Seeverkehrsbehörde, Alexi Achwlediani, zweimal in die Brust. Der schwer verletzte ehemalige Beamte wurde in das Geo-Krankenhaus Sagarejo eingeliefert. Die Ärzte stellten fest, dass Rijvadzes Lunge geschädigt und sein Zustand äußerst ernst sei. Es wurde eine Untersuchung gemäß Artikel 115 des georgischen Strafgesetzbuches (Selbstmordgefahr) eingeleitet“, heißt es in der Erklärung.
Während der Notfallversorgung wurde ein Brief in Tornike Rijvadzes Tasche gefunden. Darin werden verschiedene persönliche und politische Themen angesprochen. Er weist darauf hin, dass kürzlich schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden, darunter Korruption und die Unterstützung von Drogenhändlern. Rijvadze erklärte in seinem Brief an die Vorsitzenden der regierenden Partei „Georgischer Traum“ – Bidsina Iwanischwili und Premierminister Irakli Kobachidse –, dass er diesen Schritt vor dem Hintergrund dieses Drucks unternommen habe. Er schrieb, er hoffe, dass die Zukunft seiner Familie unter ihrem Schutz liege.
In seinem Brief verteidigte Rijvadze auch seine Mitarbeiter und Verwandten und betonte, dass sie alle nur auf seine Anweisung hin gehandelt hätten und unschuldig seien.
Rijvadze äußerte sich auch positiv über den im Brief erwähnten Aleksandre Achwlediani und sagte, die Waffe, mit der er Selbstmord begangen habe, habe ihm gehört.
Es sei darauf hingewiesen, dass Tornike Rijvadze am 4. April dieses Jahres von seinem Amt als Vorsitzender der Adscharien-Regierung zurücktrat. Er hatte dieses Amt seit 2018 inne und galt als eine der jungen Persönlichkeiten in der Regierung. Nach seinem Rücktritt tauchte sein Name im Rahmen mehrerer Skandale in den Medien auf. Rijvadzes Gesundheitszustand wird derzeit ärztlich überwacht. Weitere Informationen zu seinem Zustand werden voraussichtlich veröffentlicht. Die Ermittlungen dauern an.
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