Laut dem usbekischen Energieministerium zielt die Vereinbarung darauf ab, die strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern zu stärken und stellt einen wichtigen Meilenstein für die Vertiefung der bilateralen Energiezusammenarbeit dar.
Im Rahmen der Vereinbarung werden 3D-seismische Untersuchungen auf einer Fläche von mindestens 1.000 Quadratkilometern durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen wird mit der Bohrung einer ersten Bohrung begonnen. Sollten kommerziell nutzbare Reserven entdeckt werden, werden die Parteien mit der Feldentwicklung und -produktion fortfahren.
SOCAR-Präsident Rovschan Nadschaf erklärte, das Engagement des Unternehmens stehe im Einklang mit seiner langfristigen Strategie, seine Präsenz in Zentralasien und der Kaspischen Region auszubauen. „SOCAR freut sich, dieses Projekt zu starten und dabei unser Fachwissen und unsere fortschrittlichen Technologien einzusetzen. Wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft einen wesentlichen Beitrag zur Energiesicherheit und Infrastrukturentwicklung Usbekistans leisten wird“, sagte er.
Usbekistans Energieminister Jurabek Mirzamakhmudov betonte, dass die Zusammenarbeit mit SOCAR die strategischen Ziele des Landes unterstützt, ausländische Investitionen anzuziehen und internationale Best Practices umzusetzen.
Bahodirjon Sidikov, Vorstandsvorsitzender von Uzbekneftegaz, bezeichnete die Vereinbarung als einen wichtigen Schritt zur Stärkung der sektoralen Zusammenarbeit: „Diese Vereinbarung stärkt die Position von Uzbekneftegaz als zuverlässiger, innovativer Partner, der offen für internationale Zusammenarbeit und Großinvestitionen ist.“
Ein Produktionsbeteiligungsvertrag (PSA) ist ein Vertrag zwischen einer Regierung und einem Investor, der dem Investor Rechte zur Durchführung von Öl- und Gasaktivitäten, einschließlich Exploration, Entwicklung und Produktion, einräumt. Bei diesem Modell deckt der Investor die Kosten durch einen Teil der geförderten Ressourcen (kostendeckendes Öl oder Gas), während die verbleibende Produktion gemäß den vereinbarten Bedingungen zwischen den Parteien aufgeteilt wird.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte die Redaktion eine offizielle Anfrage an SOCAR mit der Bitte um zusätzliche Kommentare zum Projekt gestellt. Bis zur Veröffentlichung des Artikels lag noch keine Antwort vor.
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