Minister Ahmadov traf sich im Rahmen der Konferenz mit dem saudischen Justizminister Walid bin Mohammed bin Saleh Al-Samni. Beide Seiten zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung der freundschaftlichen und kooperativen Beziehungen zwischen ihren Ländern in allen Bereichen, insbesondere im Rechts- und Justizwesen, und betonten die Bedeutung des Ausbaus gegenseitiger Besuche und des Erfahrungsaustauschs.
Im Rahmen des Treffens unterzeichneten die beiden Länder ein Programm zur justiziellen Zusammenarbeit, das die institutionellen Verbindungen im Justizsektor stärken soll. Das Programm umfasst Bereiche wie Registrierung, notarielle Dienstleistungen, Organisation von Treffen in anderen Justizinstitutionen, Untersuchung bewährter Verfahren, gemeinsame Veranstaltungen von Bildungseinrichtungen und weitere Initiativen.
Die Konferenz, die vom 23. bis 24. November stattfand, brachte hochrangige Beamte, Vertreter internationaler Organisationen, Experten und Wissenschaftler aus über vierzig Ländern zusammen. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Zukunft der Technologie in Justiz und Gerichtsverfahren, digitale Transformation, Anwendungen künstlicher Intelligenz, moderne Gesetzgebungsansätze, Verbesserungen alternativer Streitbeilegungsmechanismen und weitere dringende Themen.
Aserbaidschan und Saudi-Arabien haben einen Rahmen für die justizielle Zusammenarbeit durch mehrere Abkommen anstelle eines einzigen Vertrags geschaffen. Zu den wichtigsten Dokumenten gehören ein im Juli 2019 unterzeichnetes „Programm für justizielle Zusammenarbeit“, eine Anfang 2019 unterzeichnete „Absichtserklärung zur Zusammenarbeit zwischen den Justizministerien“ und eine im November 2023 unterzeichnete „Absichtserklärung zur Korruptionsprävention und -bekämpfung“. Diese Abkommen sind Teil eines umfassenderen Rahmens mit 22 Kooperationsdokumenten, der die juristische Zusammenarbeit und die Bemühungen zur Verbrechensbekämpfung zwischen den beiden Ländern im Rahmen bestehender bilateraler und internationaler Abkommen erleichtert.
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