Innerhalb der Regierung herrscht jedoch kein Konsens über die konkreten Schritte. Die Gespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium des üblichen Planungsverfahrens.
Interessanterweise telefonierte US-Außenminister Mark Rubio in dieser Zeit mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Laut dem israelischen Fernsehsender Kanal 12 waren die Proteste im Iran das Hauptthema des Gesprächs. Es ist klar, dass die USA im Falle eines Militärschlags gegen den Iran nicht ohne israelische Beteiligung vorgehen werden. Laut Reuters, die sich auf Quellen in Tel Aviv beruft, wurde das israelische Militär im Hinblick auf eine mögliche US-Intervention im Iran in höchste Alarmbereitschaft versetzt.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf erklärte, ein Angriff auf den Iran würde den Staat Israel und die US-Stützpunkte in der Region zu legitimen Zielen machen.
Die Zeitung Maariv veröffentlichte unterdessen eine interessante Behauptung: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe in vertraulichen Gesprächen einen iranischen Vorschlag zur Ergänzung der Abraham-Abkommen vorgelegt. Die Zeitung schreibt, die israelische Regierung habe das Thema bereits mit prominenten Vertretern der iranischen Opposition erörtert. Tel Aviv sei zuversichtlich, dass die Proteste im Iran erfolgreich sein werden, und habe bereits mit den Vorbereitungen für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur künftigen iranischen Regierung begonnen. Vor diesem Hintergrund sei selbst der mit Saudi-Arabien geführte und von Trump unterstützte Friedensprozess in den Hintergrund gerückt.
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