Kursspekulationen mit teuren Folgen: Argentiniens Ex-Präsidentin auf der Anklagebank

  14 Mai 2016    Gelesen: 440
Kursspekulationen mit teuren Folgen: Argentiniens Ex-Präsidentin auf der Anklagebank
Die argentinische Justiz hat wegen Untreue im Amt ein Verfahren gegen die frühere Staatschefin Cristina Fernandez de Kirchner eingeleitet. Es geht dabei um verlustreiche Wechselkursspekulationen der argentinischen Zentralbank in den letzten Monaten von de Kirchners letzten Amtszeit, wie BBC meldet.
Die Zentralbank des Landes soll Ende 2015 auf Anweisung der damaligen Staatschefin mit dem Wechselkurs spekuliert haben, was zu großen Staatsverlusten auf dem Devisenmarkt führte. Anklage wurde auch gegen den damaligen Wirtschaftsminister Axel Kicillof, den ehemaligen Zentralbankchef Alejandro Vanoli sowie zwölf weitere Personen erhoben.
Laut der jetzigen Regierung, die damals noch in der Opposition war, hat der Staat durch die Spekulationen hunderte Millionen Dollar eingebüßt. De Kirchner weist alle Vorwürfe als politisch motiviert zurück.
De Kirchner hatte das Präsidentenamt im Dezember 2015 nach zwei Amtszeiten an den konservativen Politiker Mauricio Macri übergeben.

Quelle: sputniknews

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