Laut AzVision geht dies aus einer Erklärung von UN-Generalsekretär António Guterres hervor.
„Zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert stehen wir vor einer Situation, in der es keine verbindlichen Beschränkungen für die strategischen Nukleararsenale der beiden Staaten gibt, die den Großteil der Atomwaffen weltweit besitzen – die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten. Dies ist ein ernster Moment für den internationalen Frieden und die Sicherheit“, so der Generalsekretär.
Guterres betonte, dass die Rüstungskontrolle während und nach dem Kalten Krieg dazu beigetragen habe, Katastrophen zu verhindern. Seinen Angaben zufolge habe der Weg von den Verhandlungen zur Begrenzung strategischer Waffen in den 1970er-Jahren bis zum 2010 unterzeichneten START-Vertrag die Reduzierung Tausender Waffen ermöglicht und die Sicherheit der Völker der Welt deutlich erhöht.
Der UN-Generalsekretär rief Russland und die Vereinigten Staaten auf, den Dialog zur Schaffung eines neuen Rüstungskontrollsystems unverzüglich wieder aufzunehmen.
Zur Erinnerung: Der Vertrag über die weitere Reduzierung und Begrenzung strategischer Offensivwaffen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten ist heute – Donnerstag, den 5. Februar – ausgelaufen. Dies war das letzte Abkommen zur Begrenzung der Nukleararsenale beider Länder.
Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow hatte zuvor erklärt, Moskau habe noch keine Antwort aus Washington auf seinen Vorschlag zur Verlängerung der START-Beschränkungen erhalten.
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