Die Forscher Hatten insgesamt 59 Männer und Frauen untersucht. Unter ihnen gab es zwei Gruppen, die Schuppen-Geplagten und die Probanden mit weitgehend unproblematischer Kopfhaut. Alle Probanden wurden gebeten, sich vor den Untersuchungen zwei Tage lang nicht die Haare zu waschen. Dann nahmen die Wissenschaftler Wischproben zur Bestimmung der Mikroorganismen und bestimmten die Talg- und Wassermenge an der Kopfhaut.
Die Forscher gehen davon, dass Talg das Wachstum von Propionibakterien begünstigt. Diese wiederum produzieren Substanzen, die das Wachstum anderer Bakterien - wie zum Beispiel von Staphylokokken - hemmen können. Gelänge es, das Gleichgewicht zwischen den Bakteriengruppen zu beeinflussen - also den Anteil an Propionibakterien zu erhöhen und den von Staphylokokken zu senken - ließe sich das Schuppen-Problem womöglich lösen.
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