USA beabsichtigen, die Energiekooperation mit Aserbaidschan auszubauen

  12 Februar 2026    Gelesen: 208
  USA beabsichtigen, die Energiekooperation mit Aserbaidschan auszubauen

Die Vereinigten Staaten haben ihre Absicht bekundet, die Energieprojekte Aserbaidschans in der Region zu unterstützen, deren Sicherheit zu gewährleisten, in sie zu investieren und eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in diesem Bereich aufzubauen. Offizielle Vertreter Washingtons unterstrichen zudem die strategische Rolle Aserbaidschans als verlässlicher Partner für die regionale Energiesicherheit.

Diese Absichten spiegeln sich in der Charta zur strategischen Partnerschaft zwischen der Regierung der Republik Aserbaidschan und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika wider, die während des Besuchs von dem US-Vizepräsidenten J.D. Vance in Aserbaidschan am 10. Februar unterzeichnet wurde.

„Die Republik Aserbaidschan und die Vereinigten Staaten von Amerika erkennen die strategische Bedeutung der Republik Aserbaidschan als verlässlichen Partner im Bereich der Energiesicherheit an und beabsichtigen, die Energiekooperation, insbesondere in den Bereichen Öl, Gas und Strom, bilateral und durch Partnerschaften mit Drittländern auszubauen, um gemeinsame Projekte wie Interkonnektionsprojekte und die Diversifizierung der Lieferwege umzusetzen.

Die Republik Aserbaidschan und die Vereinigten Staaten von Amerika beabsichtigen außerdem, die regionale Konnektivität zu fördern, insbesondere im Hinblick auf den Transkaspischen Transportkorridor (Mittlerer Korridor). Dies soll durch die Zusammenarbeit beim Ausbau der Land-, See- und Luftverkehrsinfrastruktur, der Energie- und Datenkonnektivität, der Erleichterung von Handel und Transit, der Zollkontrolle und des Grenzübergangs, der internationalen multimodalen Logistik und anderer damit verbundener Bereiche geschehen“, heißt es in dem Dokument.

Kern dieser Zusammenarbeit ist der Wunsch Aserbaidschans und der zentralasiatischen Republiken, den Transkaspischen Transportkorridor (Mittlerer Korridor) nicht nur für den Gütertransport, sondern auch für Energieexporte nach Europa zu nutzen.

Aserbaidschan und die zentralasiatischen Republiken sind zudem am Projekt „Grüner Energiekorridor“ beteiligt. Im Rahmen dieser Initiative soll erneuerbare Energie aus diesen Ländern und Aserbaidschan über ein Unterseekabel, das am Grund des Kaspischen Meeres verlegt werden soll, zum Schwarzen Meer und von dort weiter nach Europa exportiert werden.

Darüber hinaus sieht das Projekt der Transkaspischen Pipeline den Export von in Zentralasien gefördertem Öl und Gas nach Europa vor. Aufgrund geopolitischer Erwägungen wurde dieses Projekt jedoch noch nicht realisiert.


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