Selenskyj beantwortete eine Frage zum Druck seitens der Vereinigten Staaten

  14 Februar 2026    Gelesen: 301
  Selenskyj beantwortete eine Frage zum Druck seitens der Vereinigten Staaten

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er verspüre „einen gewissen“ Druck von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf den Frieden mit Russland.

AzVision berichtet, dass der ukrainische Präsident diese Aussage auf der Münchner Sicherheitskonferenz machte, als er die Frage des Moderators zu Trumps jüngster Äußerung beantwortete.

„Trump sagte, Russland wolle eine Einigung erzielen, und Selenskyj müsse handeln. Spüren Sie Druck?“, fragte der Moderator.

Nach kurzem Überlegen antwortete Selenskyj: „Ein wenig“, was im Saal verhaltene Reaktionen und leichtes Gelächter auslöste.

Gleichzeitig betonte er, er verstehe die Position des US-Präsidenten. Zum Thema möglicher Wahlen sagte der ukrainische Staatschef: „Wenn der Ukraine ein zweimonatiger Waffenstillstand gewährt wird, werden wir Wahlen abhalten.“ Sollte die US-Seite darauf bestehen, könne Kiew seine Bereitschaft zu entsprechenden Schritten demonstrieren.

Mit Blick auf die trilateralen Konsultationen zwischen der Ukraine, Russland und den USA merkte Selenskyj an, dass die USA regelmäßig das Thema Zugeständnisse ansprechen. Er betonte jedoch, dass es dabei meist nicht um mögliche Zugeständnisse Russlands, sondern ausschließlich um Zugeständnisse der Ukraine gehe.

Er äußerte zudem seine Besorgnis darüber, dass Europa tatsächlich nicht am Verhandlungstisch sitze, und nannte dies einen schweren Fehler.


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