AzVision berichtet, dass Präsident Ilham Aliyev dies während einer Podiumsdiskussion zum Thema „Offene Korridorpolitik? Vertiefung der transkaspischen Zusammenarbeit“ im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz sagte.
Der Präsident betonte, dass Aserbaidschan in die physische Infrastruktur investiert habe:
„Es muss unbedingt gute Beziehungen zu den Nachbarn an regionalen Verkehrsknotenpunkten geben. Aserbaidschan arbeitet daran, sowohl im Hinblick auf die West- als auch auf die Ostperspektive.“
Das Staatsoberhaupt merkte an, dass Aserbaidschans geografische Lage zwar ein Vorteil sei, dieser aber ohne die entsprechende Infrastruktur nicht zum Tragen komme.
„Mehr als 100.000 TEU Fracht wurden bereits durch aserbaidschanisches Territorium transportiert, und es ist geplant, das Volumen um 250.000 bis 400.000 TEU zu steigern. Wir haben in die Entwicklung unserer Seehäfen investiert.“
Der Präsident erklärte, Aserbaidschan investiere in den Bau von Eisenbahnstrecken auf seinem Territorium:
„Die zu bauenden und zu modernisierenden Eisenbahnstrecken werden eine Länge von 600 km haben. Diese Infrastruktur wird sich im aserbaidschanischen Kernland und in der Exklave Nachitschewan befinden. Eine 40 km lange Strecke verläuft auf armenischem Gebiet. Nach der Fertigstellung dieser Strecken wird es zwei Routen entlang des Mittleren Korridors geben. Der Gütertransport zwischen Ost und West wird dann direkt durch den Südkaukasus erfolgen.“
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