Laut Botschaft wurde der Dokumentarfilm von Rufat Asadov inszeniert und von aserbaidschanischen und israelischen Filmemachern gemeinsam produziert. Produzent war Shaul Siman-Tov.
Der aserbaidschanische Botschafter in Israel, Muchtar Mammadov, betonte in seiner Rede zur Veranstaltung mit Genugtuung, dass die Beziehungen zwischen dem israelischen und dem aserbaidschanischen Volk, die auf jahrhundertealter Freundschaft und gegenseitigem Respekt beruhen, in den letzten Jahren zu einer strategischen Partnerschaft geworden seien. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Asadovs Film einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Nationen und Ländern leisten werde.
Asadov merkte an, dass Aserbaidschan seit Jahrhunderten ein Treffpunkt östlicher und westlicher Kulturen und verschiedener Zivilisationen sei, wo Traditionen des Multikulturalismus und der Toleranz gediehen. Der Film spiegele genau diese Werte wider.
Die nächste Filmvorführung fand in Jerusalem statt und wurde von der Aserbaidschanisch-Israelischen Internationalen Vereinigung und dem Sholumi-Kulturzentrum organisiert. Vertreter verschiedener Jerusalemer Gemeinden nahmen an der Veranstaltung teil.
Der Dokumentarfilm beleuchtet das Werk von Albert Rafiyev, einem Teppichkünstler, Sammler und Forscher des kulturellen Erbes der Bergjuden. Rafiyev, der ursprünglich aus der Roten Siedlung im aserbaidschanischen Bezirk Guba stammt, verbindet in seiner Kunst aserbaidschanische und jüdische Kulturelemente und porträtiert Aserbaidschan als ein Land, in dem verschiedene Völker und Religionen seit jeher friedlich zusammenleben und Multikulturalismus und Toleranz tief verwurzelte Traditionen sind.
Der Film hat bereits Angebote aus mehreren Ländern, darunter den Vereinigten Staaten, Deutschland, den Niederlanden, Tschechien und Russland erhalten.
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