AzVision berichtet, dass dies der ukrainische Botschafter in Kasachstan, Viktor Maiko, Journalisten mitteilte.
Ihm zufolge verfolgt Aserbaidschan, ausgehend von langfristigen nationalen Interessen, konsequent und richtigerweise eine Politik der Steigerung seiner Kohlenwasserstoffproduktion und des Ausbaus der Transitmöglichkeiten.
Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Öl und Gas in der Türkei und den Ländern Südeuropas stetig, was einen zusätzlichen Bedarf an erhöhten Liefermengen schafft.
Der Botschafter merkte an, dass eine der Hauptrouten der Transport von kasachischem Öl durch das Kaspische Meer und anschließend entlang der Route Baku-Tiflis-Ceyhan sei. Er erinnerte daran, dass Baku und Astana Gespräche über eine Steigerung dieser Lieferungen führen.
Der Diplomat betonte, dass die Ukraine nicht nur am Kauf von kasachischem Öl interessiert sei, sondern auch an dessen Raffinierung auf eigenem Territorium und dem Export von Ölprodukten nach Europa unter Beteiligung von Partnern aus Kasachstan und Aserbaidschan. Die Ukraine sei zudem am Kauf von Gas aus der Kaspischen Region interessiert.
Wikinger Maiko fügte hinzu, dass Kiew neben dem Energiesektor auch die Zusammenarbeit mit Kasachstan und Aserbaidschan im Transport- und Logistiksektor ausbauen wolle. Insbesondere beabsichtigt die Ukraine, sich aktiv an der Transkaspischen Internationalen Transportroute (TCIT, Mittlerer Korridor) zu beteiligen, die China und zentralasiatische Länder über Aserbaidschan und die Türkei mit Europa verbindet.
Laut ukrainischer Seite spielt Aserbaidschan bereits eine entscheidende Rolle bei der Schaffung alternativer und sichererer Handels- und Transportkorridore zwischen Europa und Asien, die das russische Territorium umgehen.
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