Als die Löschfahrzeuge kurz vor 19 Uhr in der Implerstraße eintrafen, quoll dichter schwarzer Rauch aus zwei gekippten Fenstern im ersten Obergeschoss. Die Feuerwehr öffnete das Appartement mit Hilfe eines Schlüssels, der bei der Johanniter-Unfallhilfe deponiert war und rasch zum Einsatzort gebracht wurde.
Der 66-Jährige hatte da aber bereits großflächige Verbrennungen erlitten. Die Feuerwehr berichtet, dass 30 Prozent der Hautfläche verbrannt sind, hauptsächlich im Bereich des Oberkörpers.
Der Mann sei nach der Erstversorgung im Treppenhaus in kritischem Zustand eine "Spezialklinik für Schwerbrandverletzte" gebracht worden, hieß es. Die Nachbarn aus den umliegenden sechs Wohnungen konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Wie es zu dem Feuer kam, ist unklar. Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
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