Die Wassermassen rissen einen Flüssiggastank aus der Verankerung, der daraufhin seinen Inhalt verlor. In Kall stand die Produktionshalle eines Industriebetriebs unter Wasser. Das Rote Kreuz versorgte Anwohner und rund 250 Helfer.
Auch in Stolberg im Rheinland standen die Notruftelefone am Abend nicht still, wie die Feuerwehr mitteilte. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über Straßen in mehrere Keller. Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser ab und bauten mit Sandsäcken Deiche, um die Häuser zu schützen.
Ein kleiner Bach trat über die Ufer und flutete eine Straße. Schlamm und Geröll wurden entfernt. Am Hauptbahnhof stand die Unterführung zu den Gleisen unter Wasser. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Zur Höhe des Schadens gibt es bislang keinen Überblick.
In Süddeutschland gehen die Aufräumarbeiten nach verheerenden Unwettern weiter. Tief "Elvira" hatte dort schwere Verwüstungen hinterlassen. Vier Menschen kamen ums Leben.
Quelle : spiegel.de
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