Bayer habe jedoch keine Pläne für eine höhere Offerte, wenn das Unternehmen nicht im Gegenzug weitere vertrauliche Informationen von Monsanto erhalte, hieß es weiter. Der Leverkusener Konzern benötige Einblick in die Bücher, bevor er über eine Anhebung des Gebots entscheiden könne. Bayer habe derzeit nicht vor, ein feindliches Gebot für Monsanto abzugeben. Monsantos fehlendes Engagement zeige nicht nur, dass der amerikanische Saatgutriese Bayers Angebot für zu niedrig erachte, sondern auch, dass er es nicht einmal als eine Basis für Gespräche betrachte. Bayer wollte sich nicht dazu äußern. Bei Monsanto war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, dass Bayer eine neue Offerte zum gleichen Preis unterbreitet habe. Monsanto habe aber abgewunken.
Monsanto ist bei der Herstellung von Saatgut weltweit die Nummer eins, Bayer ist nach der Schweizer Syngenta die Nummer zwei unter den Anbietern von Pflanzenschutzmitteln. Der weltweite Markt für Mittel zur Bekämpfung von Unkraut und Schädlingen und Saatgut wird mit Syngenta, Monsanto, Bayer, DuPont Pioneer, Dow Chemical und BASF nur von wenigen Firmen kontrolliert. Monsanto war im Sommer mit seinen Übernahmeavancen bei Syngenta abgeblitzt.
Tags:






