Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte ihn wegen versuchten Mordes. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert.
Der heute 45-Jährige hatte das Attentat vom 17. Oktober zwar vor Gericht gestanden. Eine Tötungsabsicht bestritt er allerdings. Vielmehr gab der arbeitslose Anstreicher mit früheren Kontakten in die rechtsextreme Szene an, er habe mit dem Angriff auf die damalige Kölner Sozialdezernentin und Oberbürgermeisterkandidatin ein Zeichen gegen die ihm verhasste Flüchtlingspolitik setzen wollen. Reker hatte den Angriff nur knapp überlebt.
Während sie zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde, lag sie auf der Intensivstation.
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