14 Jahre Haft für Attentäter von Henriette Reker

  02 Juli 2016    Gelesen: 610
14 Jahre Haft für Attentäter von Henriette Reker
Der Mann mit Kontakten in die rechtsextreme Szene hatte die heutige Kölner Oberbürgermeisterin lebensgefährlich verletzt. Nun wurde er wegen versuchten Mordes verurteilt.
Der Mann, der vor acht Monaten die damalige Kölner Oberbürgermeister-Kandidatin Henriette Reker lebensbedrohlich verletzt hat, muss für 14 Jahre ins Gefängnis.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte ihn wegen versuchten Mordes. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert.

Der heute 45-Jährige hatte das Attentat vom 17. Oktober zwar vor Gericht gestanden. Eine Tötungsabsicht bestritt er allerdings. Vielmehr gab der arbeitslose Anstreicher mit früheren Kontakten in die rechtsextreme Szene an, er habe mit dem Angriff auf die damalige Kölner Sozialdezernentin und Oberbürgermeisterkandidatin ein Zeichen gegen die ihm verhasste Flüchtlingspolitik setzen wollen. Reker hatte den Angriff nur knapp überlebt.

Während sie zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde, lag sie auf der Intensivstation.


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