Bosch hatte Software für die Motorsteuerung der betroffenen VW-Dieselmodelle geliefert. Dem "Spiegel" zufolge kamen in dem Verfahren gegen Volkswagen in den USA nun Schriftwechsel zwischen Mitarbeitern des Autobauers und des Zulieferers zutage. "Unterlagen belegen, dass Bosch wusste wofür die Software zur Motorsteuerung genutzt werden sollte", zitiert der "Spiegel" einen Insider.
em Bericht zufolge wies Bosch die Vorwürfe zurück. Von den Manipulationen habe das Unternehmen nichts gewusst. Man beabsichtige, sich "entschieden gegen die erhobenen Ansprüche zu verteidigen". Laut den im Bericht zitierten Gerichtsexperten könnte ein Vergleich mit den Klägern Bosch eine dreistellige Millionensumme oder sogar einen Milliardenbetrag kosten.
Bosch war in dem in Kalifornien verhandelten Sammelverfahren auch ursprünglich als Beschuldigter aufgeführt worden. Die Vergleichsverhandlungen konzentrierten sich jedoch bislang ausschließlich auf Volkswagen als Hauptbeschuldigten, da konkrete Hinweise auf eine Mitwisserschaft oder Mittäterschaft von Bosch fehlten. Dies hat sich nach Einschätzung der Kläger durch die aufgetauchten Schriftwechsel nun geändert.
Quelle: n-tv.de
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