Zweieinhalb Jahre Haft für Bombenbauer aus Oberursel

  04 Juli 2016    Gelesen: 668
Zweieinhalb Jahre Haft für Bombenbauer aus Oberursel
Halil D. ist vor dem Landgericht Frankfurt wegen Urkundenfälschung und verbotenem Waffen- und Sprengstoffbesitz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ursprünglich war er wegen der Vorbereitung eines Terroranschlags angeklagt worden.
Ein ursprünglich wegen des Verdachts eines geplanten Anschlags auf ein Radrennen in Frankfurt am Main angeklagter Mann ist zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Frankfurter Landgericht sprach ihn am Montag lediglich wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz und Urkundenfälschung schuldig.

Dem mutmaßlichen Islamisten war zu Beginn des Prozess auch die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zur Last gelegt worden.

Das Gericht hatte es anfangs noch für wahrscheinlich erachtet, dass der Angeklagte Halil D. einen Anschlag auf einen Radklassiker am 1. Mai 2015 zumindest in Betracht gezogen hatte. Dafür ergaben sich aber in dem Verfahren nach Ansicht des Gerichts keine hinreichenden Beweise. Das Radrennen war wegen des möglicherweise geplanten Anschlags im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt worden.

Nach seiner Festnahme Ende April 2015 fanden die Ermittler im Keller seines Hauses in Oberursel nahe Frankfurt eine Rohrbombe sowie Waffen und Munition. Deswegen wurde er nun verurteilt.


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