Dem mutmaßlichen Islamisten war zu Beginn des Prozess auch die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zur Last gelegt worden.
Das Gericht hatte es anfangs noch für wahrscheinlich erachtet, dass der Angeklagte Halil D. einen Anschlag auf einen Radklassiker am 1. Mai 2015 zumindest in Betracht gezogen hatte. Dafür ergaben sich aber in dem Verfahren nach Ansicht des Gerichts keine hinreichenden Beweise. Das Radrennen war wegen des möglicherweise geplanten Anschlags im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt worden.
Nach seiner Festnahme Ende April 2015 fanden die Ermittler im Keller seines Hauses in Oberursel nahe Frankfurt eine Rohrbombe sowie Waffen und Munition. Deswegen wurde er nun verurteilt.
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