Die US-Botschafterin vor den Vereinten Nationen, Samantha Power, rechtfertigte die Entscheidung. Die kurzzeitige Verlängerung gebe die nötige Zeit, um eine stärkere Resolution zu entwerfen. Gleichzeitig müsse schnell gehandelt werden, sagte sie.
Rund 12 000 bewaffnete Blauhelmsoldaten haben in dem afrikanischen Land momentan das Mandat, zum Schutz von Zivilisten ihre Waffen einzusetzen. Power kritisierte jedoch, dass die derzeitige Truppe nicht dazu in der Lage und teils nicht gewillt sei, ihre Pflichten zu erfüllen.
Der Südsudan kämpft seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 mit ethnischer Gewalt. 2013 brach Bürgerkrieg zwischen den Bevölkerungsgruppen der Dinka und der Nuer aus. Obwohl im August ein Friedensabkommen unterzeichnet wurde, gehen die Kämpfe weiter.
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