Die Polizisten hatten im Juni 2011 versucht, den Mann in seinem Wagen festzunehmen. Der Einsatz eskalierte allerdings und das SEK beschoss das Auto schließlich mit Sperrfeuer. Der Mann überlebte schwer verletzt. Eine Kernfrage vor Gericht war, wer wann geschossen hatte und wie es zu der Eskalation kommen konnte.
Das Gericht ging in seinem Urteil davon aus, dass der Kaufmann von einer Notwehrlage ausgegangen war und deshalb schoss. Er hatte im Prozess beteuert, an einen Überfall geglaubt zu haben. Eine Strafe wegen versuchten Totschlags entfiel daher. Allerdings wurde ihm die Bedrohung einer ehemaligen Angestellten am Tag zuvor zur Last gelegt. Seine Anwälte kündigten an, in Revision zu gehen.
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